Nordschweiz

Zurlingen

Im oberen Bereich Eichhof künstlicher Verbauungen in Form von Abstürzen dort keine Probenentnahme.
Die unteren 250m des Verlaufs sind weitgehend natürlich mit mehreren natürlichen Abstürzen aber auch recht schwer zu erreichen. Dort an zwei Stellen Proben entnommen vorgefundenes Material Kies und Kalkstein starke Verkalkung des Kieses viel Zivilisationsschrott Blei und Eisen einige winzige Flitter im Bereich 0,5mm

westlich von Dachsen am Rhein

am Hundsruggen fliessen der Chatzenbach und der Anderbach zusammen um dann ca1,2km
bachabwärts den Rhein zu speisen. Der Chatzenbach ist überwiegend begradigt und mit vielen
künstlichen Bebauungen und Stufen versehen,dort entnahm ich keine Proben. Der Chatzenbach ist weitgehen unverbaut und naturnah. Vor allem in der Talsohle finden sich hochwertige Alluvialkiese mit hohem Anteil an Schwermineralien. Während 2Stunden Schleusearbeit mit vorgesiebtem Material erbeutete ich rund 80 Flitterchen um 0,5mm zwei stachen mit ca 1,5mm heraus aus der Menge.

Rötibach/Höllbach

Nördlich von Benken/Zh fliesst der Rötibach in völlig verbautem Zustand die ersten anderthalb km in erbärmlichen Zustand völlig naturfremd. Dort habe ich keine Proben entnommen. Vom Rhein aus gesehen bachaufwärts habe ich dann einige Proben aus dem dort
fast unverbaut fliesenden Bächlein entnommen (unterhalb des Chatzenweiers) . Der Bach schneidet dort eine mächtige Kiesschicht an die Strecke auf der diese Schicht angeschnitten wird ist jedoch wahrscheinlich zu kurz um nennenswerte Anreicherungen abzulagern. Der Goldnachweis konnte jedoch erbracht werden.

Fisibach

Der Fisibach erste Probenentnahme unterhalb Hauptstrasse nach der Strassendurchführung.
Oberste Schicht muss aufgebrochen werden da schon fast Nagelfluhartig.Darunter Kies und Schweremineralien sowie Flitter bis immerhin 3,5mm
Nach 2Stunden Schleusearbeit ca 40 Flitter um 0,5mm 10 Flitter um 0,5-1,5mm 10 bis 3,5mm
viel geschmiedetes Zeugs und einiges an Blei (Schrot) die Schicht welche dieser Bach anschneidet nennt sich Fisibachschotter und ist eine hochwertig allumviale Kiesschicht (in der Nähe befindet sich die Weiach Kies AG)
den Bach habe ich an mehreren Tagen aufgesucht und an verschiedenen Stellen recht nette Ergebnisse erzielt obwohl der Bach stellenweise recht verbaut ist.

Tägerbach

Erste Begehung des Tägerbaches von Siglistorf bis Wislikofen.
Vielversprechende Kiesmengen.Die Herkunft des Kieses erklärt sich durch einen Moränenwall auf dem Gweslig aus der Risseiszeit. Im Teil unterhalb Wislikofen durchschneidet der Bach einen Höhenzug aus Kalkgestein der Kies ist ab dort durchgängig und in hohem Masse von ausgefallenem Kalk überzogen.
Einstieg ins Bachbett unterhalb Wislikofen in den so genannten Chessel einige Probepfannen gewaschen einige kleine Flitter kamen zum Vorschein.
ca 1,5 Stunden vorgesiebtes Material durch die Schleuse
geschickt. Ausbeute waren ca 30 Flitterchen kleinerer Art (unter 1mm)

Bad Zurzach

Auf der Höhe der Rheinschwellen "Am Laufen" kann man auf der deutschen Seite und bei Niedrigwasser auch von der Schweizer Seite den ein oder anderen Goldflitter finden.

Am Laufen

Rhein "Am Laufen" bei Bad Zurzach

Karte des Kanton AG

unter diesem Link gelangen Sie zu den aktuellen Hydrometrie Daten des Kanton AG